AOK: Kein Angebot in der 1. Verhandlungsrunde

Bild: Vitaly Gariev, unsplash

Die TG AOK legte auch am 2. Tag der Verhandlungsrunde trotz mehrmaliger Aufforderung kein Angebot vor. Die Arbeitgeberseite versucht Betroffenheit zu wecken, indem die Mitarbeitenden der AOKen durch Verzicht die politischen Rahmenbedingungen abfangen sollen. 

Die Position der AOK-Vorstände:  „Nicht alles, was möglich ist, sondern nur das, was nötig ist!“ 

Klare Haltung der Verhandlungskommission: Für die steigenden Ausgaben im GKV-System sind nicht die Beschäftigten verantwortlich! Ein Verzicht löst das Problem der Gesamtausgaben nicht. Nach wie vor ist es unser berechtigtes Ziel, die Einkommenslücke zu den anderen gesetzlichen Krankenkassen zu schließen. 

Immer wieder haben die Vorstände einen „maßvollen Abschluss“ gefordert – vorgelegt wurde nichts! 

ver.di wurde aufgefordert, erst die Forderungen zu reduzieren, bevor ein Angebot gemacht wird. Das wäre so, als würdet ihr ein Auto kaufen wollen und der Verkäufer ein verbindliches Angebot fordert, ohne dass ihr das Auto ansehen konntet. 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

jetzt müssen wir Bewegung in die Verhandlungen bringen – Es ist Zeit für Warnstreiks! Am Verhandlungstisch hat sich nichts bewegt, darum muss der Druck jetzt von euch kommen! 

Die Planungen vor Ort laufen auf Hochtouren. Jede und jeder einzelne wird benötigt, um die Tarifverhandlungen zum Erfolg zu bringen. Nähere Infos folgen, wendet euch auch gerne an eure ver.di-Vertrauensleute. Beteiligt euch an Streiks, überzeugt eure Kolleginnen und Kollegen: nur eine eindrucksvolle Demonstration wird die Arbeitgeber davon überzeugen, dass wir alles was möglich ist ver.dienen.

AOK | Tarifinfo 1. Verhandlungsrunde